Ziel 13

Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

Als produzierendes Unternehmen ist Symrise in der Verantwortung, negative Auswirkungen auf das Klima so weit wie möglich zu verringern. Durch unsere Produktion verbrauchen wir Energie und verursachen CO2-Emissionen. Zugleich birgt der fortschreitende Klimawandel auch Risiken für uns: Veränderte klimatische Bedingungen und damit verbundene Schwankungen in der Verfügbarkeit natürlicher Rohstoffe können einen direkten Einfluss auf unsere Lieferkette haben und stellen ein Beschaffungsrisiko dar.

Unsere Fortschritte im Bereich Emissionsreduzierung stellen wir unter anderem durch die Teilnahme an der unabhängigen Investoreninitiative CDP jährlich unter Beweis. 2015 wurde Symrise mit der bestmöglichen Bewertung 100 A in die „Climate A“-Liste aufgenommen. Mit diesem Ergebnis führt Symrise im Sektor Energie und Rohstoffe in der Region DACH sowie im MDAX und gehört zu den Top 100 Unternehmen weltweit, die das CDP in der „Climate A“-Liste führt. CDP bescheinigt Symrise nicht nur herausragende Transparenz seiner Klimaaktivitäten, sondern auch anspruchsvolle Strategie- und Zielsetzungen sowie außergewöhnliche Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. Dazu gehört, dass wir bereits seit 2011 auch unsere indirekten Emissionen gemäß Scope 3 des GHG-Protokolls erheben und offenlegen. Aktuell erfassen wir sämtliche wesentlichen Scope 3-Emissionen.

Symrise unterstützt zudem das Projekt „commit to action“ der Investoreninitiative CDP und We Mean Business. Im Rahmen der UN-Klimakonferenz (COP 21), die im Dezember 2015 in Paris stattfand, riefen sie Unternehmen zu ambitioniertem und entschlossenem Handeln für den Klimaschutz auf. Symrise verpflichtete sich dabei zu den Forderungen „Commit to report climate change information in mainstream reports as a fiduciary duty“ und „Commit to responsible corporate engagement in climate policy“. Bis 2020 möchten wir unsere Treihausgasemissionen um 33 % im Vergleich zu 2010 reduzieren.